Vorsicht vor Twint-Betrug

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Twint ist eine der beliebtesten Zahlungsmethoden in der Schweiz – auch im Geschäftsalltag. Doch mit der zunehmenden Nutzung steigt auch das Risiko für Betrugsversuche. Besonders Unternehmen mit Direktzahlungen oder Onlineverkauf sind gefährdet. Hier erfahren Sie, wie Sie sich und Ihr Unternehmen vor Twint-Betrug schützen können.

Typische Betrugsmaschen mit Twint sind:

  • Überklebte QR-Codes, z.B. an Parkuhren
  • Gefälschte Zahlungsbestätigungen: Kunden zeigen einen manipulierten oder gefälschten Screenshot einer angeblichen Twint-Zahlung vor.
  • Stornierte Zahlungen: Der Kunde zeigt eine echte Zahlungsbestätigung, storniert die Zahlung aber kurz darauf über die Twint-App.
  • Phishing und Identitätsdiebstahl: Betrüger verschaffen sich Zugang zu Twint-Konten durch gefälschte Login-Seiten oder soziale Manipulation.

Tipps zum Schutz vor Twint-Betrug:

  • Wenn Sie Twint-Zahlungen über einen QR-Code oder Peer-to-Peer empfangen, prüfen Sie den tatsächlichen Zahlungseingang auf Ihrem Twint-Konto (z. B. via App oder Webportal), bevor Sie Ware herausgeben oder Leistungen freischalten.
  • Verwenden Sie offizielle Twint-Händlerlösungen, welche automatisch bestätigen, ob eine Zahlung eingegangen ist. Verzichten Sie möglichst auf manuelle Prüfung.
  • Halten Sie die Tageslimite der Konten tief.
  • Prüfen Sie die Erreichbarkeit der Twint-Hotline bei Ihrer Bank. Nicht alle betreiben diesen Service rund um die Uhr. Welcher Schaden dadurch entstehen kann, zeigt dieser Beitrag, der kürzlich im Kassensturz erschienen ist.

Mit den richtigen Prozessen, Schulungen und Tools lässt sich das Risiko für Betrug demnach deutlich reduzieren. So können Sie Twint weiterhin als praktisches und sicheres Bezahlsystem nutzen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne in Sachen Cybersicherheit. Melden Sie sich bei uns per Mail oder unter 062 824 91 30.